Über die Rasse:
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Das Waldschaf ist ein kleines bis mittelgroßes, meist weißes Schaf; es kommen aber auch schwarze, graue, braune oder fallweise gescheckte Tiere vor. An den unbewollten Stellen, besonders am Kopf, treten bei den weißen Schafen oft dunkle Pigmentflecken auf.
Der Kopf mit bewollter Stirn ist meist gerade, bei den Widdern gerade bis leicht geramst.
Die Tiere tragen ihre kleinen Ohren beinahe waagrecht abstehend (keine Schlappohren). Beide Geschlechter können sowohl behornt als auch unbehornt sein.
Waldschafe sind feingliedrig und haben einen langen, bewollten Schwanz.
Es gehört zu den bedrohten Landschafrassen ab.
Restbestände blieben in den unwirtlichen Gebieten des Bayerischen Waldes,
Böhmerwaldes bis zum österreichischen Mühl- und Waldviertel erhalten.
Es wird ausdrücklich Wert darauf gelegt, die große Variabilität im Exterieur, die durch die verschiedenen Urpopulationen (Schläge) bedingt ist, zu erhalten (Das typische Waldschaf ist ein untypisches!)!
Charakteristisch für viele alte Rassen und auch für
das Waldschaf ist die Mischwolle.
Sie besteht aus dem groben Kurzhaar (Kemp),
dem Lang- oder Grannenhaar (Heterotype) und den sehr feinen Wollfasern (Wool fibres), die den Hauptanteil bilden.
Im Unterschied zu anderen alten Rassen (z.B. Steinschaf, Tiroler Steinschaf, Brillenschaf
oder Krainer Steinschaf) weisen die vom Zaupelschaf abstammenden Waldschafe in ihrer Mischwolle einen relativ hohen Anteil an Wollfasern auf.Waldschafe haben einen asaisonalen Brunstzyklus mit Schwerpunkt der Geburten
im Winter. Sie lammen meist 3 mal in 2 Jahren, zum Teil auch 2 mal im Jahr.
Die Fruchtbarkeit beträgt ca. 180 %.
Ausgewachsene Widder wiegen ungefähr 55 - 80 kg und die Mutterschafe etwa 35 - 60 kg.
Die Tiere sind besonders leichtfuttrig und zeichnen sich durch Robustheit, Wetterhärte, Leichtlammigkeit und Krankheitsunanfälligkeit aus. Die Muttereigenschaften sind sehr gut, sodass die Aufzuchtrate beachtlich hoch ist.Quelle: Generhaltungsprojekt Waldschaf
Im März 2009 haben wir mit zwei Freundinnen unsere ersten Waldschafe gekauft.
Ende Mai kamen dann fast problemlos unsere ersten Lämmer zur Welt und spätestens
dann waren wir unseren Wollknäulen hoffnungslos verfallen.
Wir haben nach der vielen Theorie im Vorfeld nun schon einiges an
praktischer Erfahrung sammeln können und empfinden es immer als unheimlich
harmonisch nur auf der Weide zu stehen und die Tier zu beobachten,
oder mit unserer jungen Border Collie Hündin Lexxa die Tiere zu hüten.
Unsere kleine Herde besteht zur Zeit aus 9 reinrassigen Herdbuch-Mutterschafen
in den Farben weiß und braun.
Seit neuestem auch noch zwei gefleckte.
Da wir die Hörner bei Schafen sehr schön und oft auch praktisch finden,
haben viele unserer Tiere welche.
Im Oktober hatten wir dann die Möglichkeit uns einen Bock ausleihen zu können,
so das wir uns im Frühjahr auf hoffentlich viel gesunden Nachwuchs freuen können.






